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"Dow lauf nicht weg von Bhopal"

18.04.2010

Dow Live Earth Run for Water

Dow lauf nicht weg von Bhopal


Amnesty Aktivisten erinnern Dow an seine Verantwortung in Bhopal am Breitscheidplatz in Berlin.

Erst im Dezember 2009 wurde weltweit auf "Bhopal - 25 Jahre nach der Katastrophe" aufmerksam gemacht. Amnesty International will, dass die indische Regierung sowie das Unternehmen Dow Chemical Verantwortung übernehmen für das Chemieunglück und seine schweren Folgen. Am 2.Dezember 1984 waren Tonnen giftiger Gase aus der Pestizidfabrik der Firma Union Carbide in Bhopal entwichen. Etwa 10.000 Menschen starben unmittelbar nach dem Unglück und mehr als 100.000 Menschen leiden noch heute an den gesundheitlichen Folgen.

Das Grundwasser in Bhopal ist auf Grund der Kontaminierung des Bodens verschmutzt und die Menschen in der Umgebung haben keine andere Wahl als das Wasser zu trinken. Die Folge sind gesundheitliche Probleme bei den zweiten und dritten Generationen der Menschen in Bhopal. Amnesty International fordert, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die vollständige Reinigung und Instandsetzung des Firmengeländes sowie regelmäßige Versorgung mit sauberen Trinkwasser für die Betroffenen sichergestellt wird.

Dow lauf nicht weg von Bhopal