Amnesty International Indien Koordinationsgruppe

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Indien Koordinationsgruppe

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24.07.2016

Kaschmir: Kommunikationsblackout unterminiert die Menschenrechte

Seit dem 9. Juli, als in Kaschmir Proteste gegen die Ermordung eines Führers der bewaffneten Gruppe der Hizbul Mujahideen ausbrachen, haben auf Anordnung staatlicher Behörden private Festnetz-, Mobilfunk- und Internet-Service-Provider ihre Dienste in großen Teilen von Jammu und Kaschmir ausgesetzt. Nur Leistungen des staatlichen Telekommunikationsunternehmens BSNL funktionieren in vielen Gebieten. Dies leistet Menschenrechtsverletzungen Vorschub.

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15.07.2016

Wirtschaftswachstum auf Kosten der Menschenrechte

Landerwerb und Bergbauarbeiten des indischen Staatsunternehmens "Coal India Limited", des größten Kohleförderers der Welt, haben tiefgreifende Folgen für indigene Adivasi-Gemeinschaften. Ganze Dörfer müssen gigantischen Tagebauten weichen, ohne dass die Bewohner vorher gefragt oder überhaupt darüber informiert werden, dass ihr Land von der Regierung erworben wurde. Obwohl sie durch den Kohleabbau ihr Land verloren, wurden Betroffene weder konsultiert noch entschädigt. Dies dokumentiert der neue Amnesty-Bericht "When land is lost, do we eat coal?".

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13.07.2016

Chhattisgarh, Jharkhand, Odisha: Bericht zum Kohlebergbau

Kohle macht einen wichtigen Teil von Indiens Wirtschaftswachstum aus. Doch der Kohlebergbau in Indien verursacht auch Kosten, die die betroffenen Gemeinden tragen müssen. Sie werden nur selten ausreichend informiert oder konsultiert, wenn ihr Land aufgekauft werden soll, ihre Wälder dezimiert und ihre Existenzgrundlagen gefährdet werden. Der Bericht untersucht, wie Landerwerb und Bergbau in drei Minen in drei verschiedenen Bundesstaaten, betrieben von drei verschiedenen Tochtergesellschaften von Coal India Limited, die indischen Gesetze und Indiens Verpflichtungen aus internationalen Menschenrechtsverträgen verletzt haben.

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12.07.2016

Jammu und Kaschmir: Behörden müssen die medizinische Versorgung von verletzten Demonstranten erlauben und dürfen keine übertriebene oder willkürliche Gewalt anwenden

Die Behörden in Jammu und Kaschmir müssen sicherstellen, dass Menschen, die bei Schießereien der Sicherheitskräfte verletzt wurden, Zugang zu medizinischer Hilfe haben und dass medizinische Fachkräfte ihre Arbeit ohne Einmischung durchführen können.

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10.07.2016

Supreme Court: Streitkräfte sind gegenüber der zivilen Rechtsprechung nicht immun

Die indische Regierung muss ein Urteil des Obersten Gerichtshofs beachten, nach dem die Sicherheitskräfte für Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung zu ziehen sind. Der Armed Forces (Special Powers) Act, ein Sondergesetz, das Soldaten praktisch immun vor Verfolgung durch Zivilgerichte macht, muss aufgehoben werden.

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01.07.2016

Kuhschutz-Gruppen müssen vor Gericht gestellt werden

Die Regierungen der Bundesstaaten müssen gegen Mitglieder von „Kuhschutz-Gruppen“, die Menschen im Namen der Wahrung des Rechts belästigen, einschüchtern und angreifen, Untersuchungen einleiten und sie vor Gericht bringen.

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19.06.2016

Sabrang: Finanzmittel aus dem Ausland sind gesperrt worden

Nachdem einer weiteren Menschenrechtsorganisation die Lizenz zur Annahme von Auslandsgeldern entzogen wurde, haben drei UN-Experten an die indische Regierung appelliert, das Gesetz über die Finanzierung aus dem Ausland aufzuheben.

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17.06.2016

Tamil Nadu: Polizei muss Dalit freilassen, der aufgrund falscher Anschuldigungen verhaftet wurde

Die Polizei von Tamil Nadu muss alle Anschuldigungen gegen den Dalit-Autor Durai Guna und den Aktivisten Boopathy Karthikeyan fallen lassen und sie sofort freilassen. Sie sind nach einer Beschwerde festgenommen worden, die der angebliche Beschwerdeführer nach eigenen Angaben nie erhoben hat.

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04.06.2016

Karnataka: Anklage wegen Aufwiegelung muss fallen gelassen werden

Die Polizei des Bundesstaats Karnataka hat gegen die Organisatoren einer Demonstration von Polizisten für bessere Löhne und Lebens- und Arbeitsbedingungen Anklage wegen Aufwiegelung erhoben.

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04.06.2016

Lawyers Collective: Aussetzung der Genehmigung zur Annahme ausländischer Spenden muss widerrufen werden

Neue finanzielle Restriktionen für die Arbeit des Lawyers Collective, einer prominenten Menschenrechtsorganisation, verletzen nach Amnesty International India die verfassungsmäßig garantierten Rechte auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit.

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01.06.2016

Kerala: Unterzeichner_innen fordern Gerechtigkeit für die vergewaltigte und ermordete Dalit-Studentin Jishamol

Mehr als 25.000 Menschen haben sich an einer Kampagne von Amnesty International India beteiligt, mit der eine unabhängige Untersuchung über die Untätigkeit der Polizei im Zusammenhang mit der Vergewaltigung und brutalen Ermordung von Jishamol in Perumbavoor, Kerala, gefordert wird.

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01.06.2016

Chhattisgarh: Behörden müssen Familienangehörige von Gefangenen angemessene Informationen zur Verfügung stellen

Die Polizei von Chhattisgarh muss die Familienangehörigen von Inhaftierten mit ausreichenden Informationen über deren Aufenthaltsort und rechtlichen Status versorgen. Die Polizei muss umgehend Vorwürfe untersuchen, wonach Polizisten der inzwischen verstorbenen Adivasi-Frau Hurre Kartami Informationen über ihren inhaftierten Ehemann verweigerte.

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17.05.2016

Straflosigkeit bei Angriffen auf Journalisten muss beendet werden

Die indischen Behörden müssen die Verantwortlichen für den Mord an einem Journalisten letzte Woche im Bundesstaat Bihar vor Gericht bringen. Journalisten müssen vor Bedrohungen geschützt, ihre freie Meinungsäußerung garantiert werden, sie müssen ungehindert arbeiten können.

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07.05.2016

Kerala: Vergewaltigung und Ermordung einer Dalit-Frau wirft ein Schlaglicht auf die anhaltende kasten- und geschlechtsspezifische Gewalt

Die Behörden in Kerala müssen für eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe gegenüber der Polizei sorgen, dass sie nach der Vergewaltigung und dem brutalen Mord an einer 30-jährigen Dalit-Frau in Vattolippadi, untätig geblieben ist. Das Versagen der Polizei bei vorhergehenden Beschwerden über Kastendiskriminierung und Belästigung der Familie der Frau muss auch untersucht werden.

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05.05.2016

Arunachal Pradesh: Tötung von Demonstranten muss untersucht werden

Die Behörden in Arunachal Pradesh müssen eine schnelle, objektive und unabhängige strafrechtliche Untersuchung der Erschießung von zwei Demonstranten durch die Polizei in der Stadt Tawang durchführen.

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04.05.2016

Journalisten in Chhattisgarh sind hohem Risiko ausgesetzt

Der zentralindische Bundesstaat Chhattisgarh ist weiterhin einer der gefährlichsten Orte für Journalisten und Menschenrechtsaktivisten in Indien. Am 3. Mai, dem Tag der Pressefreiheit , fordert Amnesty International India die Regierung von Raman Singh auf, vier Journalisten freizulassen, die wegen kritischer Artikel über die Landesregierung verhaftet wurden.

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26.04.2016

Amnesty International Germany’s 8th Human Rights Award goes to Henri Tiphagne from India

BERLIN, 25 April 2016 – On Monday, Amnesty Germany awarded its 8th Human Rights Award to Indian lawyer and human rights defender Henri Tiphagne. The award ceremony, which took place at the Maxim-Gorki-Theatre in Berlin, paid tribute to the 59-year-old’s decades-long commitment to human rights in India.

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23.04.2016

Karnataka: Vorwürfe über willkürliche und missbräuchliche Gewaltanwendung gegen Demonstrantinnen müssen untersucht werden

Die Behörden von Karnataka müssen eine schnelle, unparteiische und unabhängige Untersuchung der Vorwürfe über den willkürlichen und missbräuchlichen Gebrauch von Gewalt durch die Polizei während der Proteste von Textilarbeiterinnen in Bengaluru einleiten. Textilarbeiterinnen , die an friedlichen Protesten teilnehmen, müssen vor Repressalien geschützt werden.

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19.04.2016

Kaschmir: Die Polizei von Jammu & Kaschmir muss verhaftetes Mädchen freilassen

Die Behörden von Jammu & Kaschmir müssen unverzüglich ein junges Mädchen, seinen Vater und seine Tante freilassen, die von der Polizei in Handwara, Bezirk Kupwara, in "Schutzhaft " genommen worden sind. Solange sie in Haft sind, muss ihnen Zugang zu ihren Familien und Rechtsanwälten gewährt werden. Das Mädchen ist seit 12. April in Haft, seine Familienmitglieder seit dem 13. April.

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19.04.2016

Chhattisgarh: Unterdrückung von Medien und Zivilgesellschaft verschärft sich

In den letzten sechs Monaten waren Menschenrechtsaktivisten in Bastar, Chhattisgarh, mit einer unerbittlichen Razzia durch die Polizei und selbsternannte Bürgerwehren konfrontiert. Dies führte zu einem fast vollständigen Informations-Blackout in dem Bundesstaat.

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18.04.2016

Chhattisgarh: Blackout in Bastar

In the last six months, the state has witnessed a series of attacks on journalists and human rights defenders. "Blackout on Bastar" takes account of these abuses, and profiles the women and men who the authorities tried to silence.

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13.04.2016

Kaschmir: Die Sicherheitskräfte müssen auf übermäßige Anwendung von Gewalt verzichten

Die Behörden müssen eine vollständige und unabhängige strafrechtliche Untersuchung der Tötung von drei Demonstranten einleiten, auf die indische Armeeangehörige in Handwara, Jammu und Kaschmir, das Feuer eröffnet haben. Alle Verantwortlichen für den unverhältnismäßigen Gewaltgebrauch müssen vor ein Zivilgericht gebracht werden.

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08.04.2016

Gujarat: Neufassung des Gesetzes zum Grunderwerb bedeutet Rückschritt

Die von der Regierung Gujarats eingeführten Änderungen im Grunderwerbsgesetz unterminieren die Rechte lokaler Gemeinschaften auf Partizipation und echte Konsultation und können zu Zwangsräumungen führen.

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06.04.2016

Chhattisgarh: Die Regierung muss ihr Versprechen halten und gewaltsam vertriebene Familien entschädigen

Die Behörden in Chhattisgarh müssen ihren Verpflichtungen nachkommen und gewährleisten, dass Adivasi-Familien, die wegen eines Kohleabbauprojekts in Raigarh von Zwangsräumungen betroffen waren, angemessene Entschädigung und Rehabilitation erhalten.

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05.04.2016

Delhi: Irom Sharmila erneut freigesprochen

Amnesty International India begrüßt das Urteil eines Gerichtes in Delhi, das Irom Chanu Sharmila vom Vorwurf des versuchten Selbstmords freispricht. Dies ist das zweite Mal, dass Irom Sharmila von dem ihr vorgeworfenen Selbstmordversuch freigesprochen wurde. Am 29. Februar hatte bereits ein Gericht in Manipur im selben Fall auf Freispruch entschieden und die Freilassung von Irom Sharmila angeordnet.

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29.03.2016

Urgent Action: Journalist in Haft

Der Journalist Prabhat Singh ist im Bundesstaat Chhattisgarh in Zentralindien festgenommen und angeklagt worden. Grund dafür sind Nachrichten, in denen die Polizei kritisiert wurde, die er mutmaßlich über Whatsapp verschickt hatte. Sollte er schuldig gesprochen werden, würden ihm bis zu drei Jahre Haft drohen. Vor Gericht hat er angegeben, in Gewahrsam gefoltert worden zu sein.

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25.03.2016

Hyderabad: Studenten und Dozenten nach friedlichen Protesten verhaftet

Amnesty International Indien verurteilt das scharfe Vorgehen der Polizei gegen friedlich protestierende Studenten und Dozenten der University of Hyderabad und fordert ihre sofortige Freilassung.

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24.03.2016

Chhattisgarh: Gefolterter Journalist muss freigelassen werden

Die Behörden des zentralindischen Bundesstaats Chhattisgarh müssen unverzüglich die gegen sie erhobenen schweren Foltervorwürfe prüfen, die Anklage gegen den Journalisten Prabhat Singh wegen angeblicher Teilung eines Inhalts auf WhatsApp zurückziehen und ihn freilassen.

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19.03.2016

Verhaftet wegen Verbreitung einer Karikatur

Die Behörden in Madhya Pradesh müssen die Klage gegen zwei Männer fallen lassen, die verhaftet wurden, weil sie angeblich eine Karikatur des Chefs des Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS) in den sozialen Netzwerken geteilt haben. Der RSS ist der ideologische Mentor der regierenden Bharatiya Janata Partei.

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07.03.2016

Urgent Action: Drohende Haftstrafen

Ein Professor der Universität von Delhi und zwei Doktoranden der Jawaharlal-Nehru-Universität in Delhi befinden sich in Haft, weil sie auf zwei separaten Veranstaltungen Indien-feindliche Slogans gerufen haben sollen. Bei einem Schuldspruch drohen ihnen lebenslange Haftstrafen. Ein weiterer Student, der aufgrund gleicher Vorwürfe inhaftiert wurde, ist gegen Kaution freigelassen worden.

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