![]() 19.05.2012Eilaktion Tamil Nadu: immer noch drei Kernkraftgegner in GefahrMindestens drei führende Mitglieder einer Gruppe von AtomkraftgegnerInnen im Bundesstaat Tamil Nadu im Süden Indiens könnten jederzeit festgenommen werden. Am 15. Mai haben mehr als 330 Protestierende nach einer öffentlichen Anhörung vor dem High Court in Chennai ihren Hungerstreik beendet und befinden sich daher derzeit nicht mehr in akuter Gefahr festgenommen zu werden.
![]() 15.05.2012Eilaktion Tamil Nadu: Kernkraftgegner, drohende FestnahmenMindestens 330 Personen, die aus Protest gegen den Bau eines Kernkraftwerks im Bundesstaat Tamil Nadu im Süden Indiens in den Hungerstreik getreten sind, könnten jederzeit festgenommen werden. Die Polizei hat Anordnungen zum Verbot des Protests erlassen und das Heimatdorf der Protestierenden umstellt.
![]() 06.05.2012Jammu & Kaschmir: Public Safety Act aufheben, nicht bloß ändernAmnesty International fordert die Behörden in Jammu & Kaschmir erneut auf, die anhaltende Praxis der Verwaltungshaft zu beenden und den Public Safety Act aufzuheben.
![]() 04.05.2012Orissa: Keine Erweiterung der Aluminium-Raffinerie in Lanjigarh ohne adäquate Konsultation der BevölkerungIn einem offenen Brief an den indischen Minister für Umweltschutz und Forsten wendet sich Amnesty International gegen die kurzfristig angekündigte öffentliche Anhörung der Regierung von Orissa in der Ortschaft Rengopalli, mit der die Kapazitätserweiterung der Raffinerie von Vedanta auf das Sechsfache durchgesetzt werden soll.
![]() 03.05.2012Rückschlag für Gerechtigkeit in Jammu und KaschmirIndiens Oberster Gerichtshof hat einem früheren Statement (4. Februar 2012) widersprochen, nach dem die indische Armee sich im Fall von extralegalen Tötungen nicht auf den Armed Forces (Special Powers) Act (AFSPA) berufen kann. Es geht um die Strafverfolgung von acht Offizieren, die im März 2000 fünf Dorbewohner in Kaschmir getötet haben.
![]() 24.04.2012Chhattisgarh, Orissa: Die maoistischen Untergrundkämpfer müssen die entführten Beamten und Politiker sofort freilassen.Die Kommunistische Partei Indiens (Maoisten), eine bewaffnete Oppositionsgruppe, muss die Geiselnahme eines Verwaltungsbeamten aus dem zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh und eines Parlamentariers aus dem benachbarten Bundesstaat Orissa sofort beenden. Während der Geiselhaft muss ihr Wohlbefinden garantiert werden, erklärt Amnesty International.
![]() 12.04.2012Tamil Nadu: 148 Kernkraftgegner frei auf Kaution, andere weiter in Haft148 der mehr als 180 Teilnehmenden an einer Protestkundgebung gegen den Bau eines Kernkraftwerks im indischen Bundesstaat Tamil Nadu, die im März festgenommen worden waren, befinden sich mittlerweile gegen Kaution wieder in Freiheit. 25 ProtestteilnehmerInnen könnten in den kommenden Tagen ebenfalls gegen Kaution freigelassen werden. Die übrigen sieben werden aller Wahrscheinlichkeit nach weiter in Haft gehalten. (Siehe die Eilaktion vom 23. 04. 2012)
![]() 05.04.2012Tamil Nadu: ARZT NICHT MEHR BEDROHTDr. V. Pugazhendhi, ein im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu praktizierender Arzt, warnt bereits seit vielen Jahren vor den gesundheitlichen Gefahren, die von Atomkraftwerken in der Region ausgehen. Wegen dieser Bemühungen war er von der Polizei mit dem Tode oder einer Inhaftierung ohne Anklage bedroht worden. Er erklärte nun, dass er sich nicht mehr in Gefahr befinde und er seinen Einsatz weiterführen könne.
![]() 29.03.2012Hinrichtung von Balwant Singh aufgeschobenAmnesty International begrüßt, dass die Hinrichtung von Balwant Singh Rajoana ausgesetzt worden ist. Aber dies kann nur ein erster Schritt sein.
![]() 27.03.2012Stoppt die Hinrichtung von Balwant SinghIn einem offenen Brief an den indischen Ministerpräsidenten fordert Amnesty International die Regierung in Neu Delhi auf, die für den 31. März angesetzte Hinrichtung von Balwant Singh auszusetzen und das seit 2004 bestehende faktische Hinrichtungsmoratorium offiziell zu bestätigen.
![]() 23.03.2012Eilaktion Tamil Nadu: Kernkraftgegner bedroht15 Personen, die aus Protest gegen den Bau eines Kernkraftwerks im Bundesstaat Tamil Nadu im Süden Indiens in einen Hungerstreik getreten sind, fürchten um ihre Sicherheit. Tausende PolizistInnen und Paramilitärs haben das Küstendorf Idinthakarai umstellt. In den vergangenen zwei Tagen sind bereits mindestens 180 Menschen wegen ihrer Teilnahme an den Protesten inhaftiert worden.
![]() 23.03.2012Orissa: Maoisten müssen italienische Geiseln freilassen.Amnesty International fordert die bewaffneten Gruppen der Communist Party of India (Maoist) auf, die beiden italienischen Geiseln, Paolo Bosusco und Claudio Colangelo, sofort freizulassen.
08.03.2012Eilaktion Tamil Nadu: DROHENDE FESTNAHME von Kernkraftgegnern16 Personen, die im Bundesstaat Tamil Nadu im Süden Indiens gegen den Bau eines Kernkraftwerks protestieren, droht die unmittelbare Festnahme. Grund dafür ist die aus dem Büro des indischen Premierministers stammende Behauptung, NGOs hätten rechtswidrig Gelder aus dem Ausland an die Protestierenden weitergeleitet.
![]() 08.03.2012Chhattisgarh: Freiheit für Soni Sodi!Zum Internationalen Tag der Frau appelliert Amnesty International an die indischen Behörden, mutige Menschenrechtsverteidigerinnen wie Soni Sodi besonders zu achten, statt sie mit falschen Anklagen zu überziehen.
![]() 07.03.2012Indien im UN-Menschenrechtsrat: die Situation der MenschenrechtsverteidigerWährend der Diskussion über die Menschenrechtssituation in Indien fragte Amnesty International die Sonderberichterstatterin für Menschenrechtsverteidiger nach den Fortschritten, die das Land seit ihrem Indien-Besuch im Januar 2011 und den damals ausgesprochenen Empfehlungen gemacht hat.
![]() 29.02.2012Gujarat: Zehn Jahre nach den Pogromen warten die meisten Opfer noch immer auf Gerechtigkeit.Amnesty International erinnert heute an den wochenlangen Gewaltausbruch im Bundesstaat Gujarat, bei dem im Jahr 2002 ca. 2000 Menschen, größtenteils Muslime, getötet wurden. Polizisten blieben untätig oder waren in die Übergriffe involviert. Während die meisten Täter sich frei bewegen und strafrechtlich nicht verfolgt werden, leben ca. 21.000 Personen immer noch in Notaufnahmelagern. Für Tausende Besitzer zerstörter Häuser gab es keine Entschädigung.
![]() 20.02.2012Menschenrechtsverteidiger: Amnesty International fordert ihren besseren SchutzAus Anlass der kommenden Sitzungsperiode des Menschenrechtsrats vom 27. 2. bis 23. 3. 2012 weist Amnesty International auf die akute Bedrohung von Menschenrechtsverteidigern in Indien hin.
![]() 16.02.2012Bhopal: IOC weist Kritik aus Indien an Dow Chemical als Sponsor der Olympischen Spiele zurück.Eine Aufforderung der Indian Olympic Association (IOA), die Zusammenarbeit mit Dow Chemical zu beenden, ist vom IOC abgelehnt worden. Dabei macht sich das IOC die Position von Dow Chemical hinsichtlich der Verantwortung für das Gasunglück von Bhopal weitgehend zu eigen. Amnesty International hat dazu das folgende Statement veröffentlicht: IOC rejection of concerns over Dow leaving toxic legacy for London 2012
![]() 08.02.2012Kaschmir: Sicherheitskräfte müssen sich für Menschenrechtsverletzungen gerichtlichen Untersuchungen stellen.Der Oberste Gerichtshof Indiens hat am 4. Februar 2012 entschieden, dass die indische Armee sich nicht auf den Armed Forces (Special Powers) Act (AFSPA) berufen kann, um die Strafverfolgung von acht Offizieren zu verhindern, die im März 2000 fünf Dorbewohner in Kaschmir getötet haben.
![]() 27.01.2012Bhopal: Protest gegen Dow Chemical als Sponsor der Olympischen SpieleAus Protest gegen die Funktion von Dow Chemical als Sponsor der Olympischen Spiele in London tritt Meredith Alexander als Mitglied der Nachhaltigkeitskommission zurück.
![]() 26.01.2012Orissa: Falsche Anschuldigungen gegen 47 DorfbewohnerAmnesty International fordert die Behörden des ostindischen Staates Orsissa dazu auf, 47 Bewohner des Dorfes Rengopalli freizulassen. Diese wurden am 21. Januar festgenommen, weil sie friedlich gegen die Verschmutzung ihres angestammten Landes durch die Bauxit-Raffinerie der Firma Vedanta Aluminium Lanjigarh protestiert hatten.
![]() 22.01.2012Orissa, Kondh Adivasis: Erneute Niederlage für Vedanta AluminiumDer High Court von Orissa hat den Einspruch von Vedanta Aluminium gegen die Entscheidung der indischen Regierung vom August 2010 zurückgewiesen, mit der die Erweiterung von Vedantas Aluminium-Raffinerie in Lanjigarh auf das Sechsfache untersagt wurde.
![]() 18.01.2012Chhattisgarh: Jugendlicher Adivasi in Polizeigewahrsam getötet. Die indischen Behörden sind aufgefordert, den Fall zügig aufzuklären.Podiam Mara aus dem Dantewada-Distrikt in Chhattisgarh war wegen des Verdachts verhaftet worden, ein Maoist zu sein. Bereits in September 2011 war ein Adivasi, Madkam Jogarao, gefoltert und getötet worden, nachdem er von der Central Reserve Police Force (CRPF) in Dantewada festgenommen worden war. Auch dieser Fall ist noch nicht aufgeklärt.
17.01.2012Menschenrechtsdebatte in Indien: Artikel von Sumanta Banerjee,"From Parliamentary to Paramilitary Democracy", Economic & Political Weekly, 7. Januar 2012]]
![]() 14.01.2012Eilaktion Orissa: Falschanklage gegen POSCO-KritikerAm 23. Dezember wurde Narayan Reddy, ein führender Vertreter der Kommunistischen Partei Indiens im Bundesstaat Orissa, unter der falschen Anklage des Mordes festgenommen. Narayan Reddy engagiert sich in einer bereits seit sieben Jahren andauernden Kampagne gegen die Enteignung von Gemeindeland, das von örtlichen Bauern genutzt wird. Auf diesen Grundstücken will das südkoreanische Stahlunternehmen POSCO für rund 12 Milliarden US-Dollar (etwa 9 Mrd. Euro) eine Fabrik errichten. Gegen den früheren Kampagnenleiter Abhay Sahoo und zehn weitere an der Kampagne mitwirkende Menschen sind ebenfalls jeder Grundlage entbehrende Anklagen erhoben worden.
![]() 13.01.2012Orissa: Gerechtigkeit für die Opfer von Kalinganagar (2006)!Sechs Jahre nach der gewaltsamen Niederschlagung der Adivasi-Proteste in Kalinganagar müssen die indischen Behörden endlich die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Am 2. Januar 2006 waren 12 Menschen durch die Polizei getötet und 37 verletzt worden, als sie gegen die Enteignung ihres Landes bzw. die unzureichende Entschädigung protestiert hatten.
![]() 24.12.2011Eilaktion Kaschmir: Minderjähriger erneut in HaftMurtaza Manzoor, 18 Jahre, wird seit dem 19. Dezember auf der Grundlage des Gesetzes zur Öffentlichen Sicherheit (Public Safety Act - PSA) im Bundesstaat Jammu und Kaschmir in Haft gehalten. Er war in diesem Jahr bereits zweimal für insgesamt vier Monate inhaftiert gewesen.
![]() 22.12.2011Eilaktion: Drohungen gegen AtomkraftkritikerHerr Dr. S. P. UDAYAKUMAR, Lehrer und Gründer der Gruppe People's Movement Against Nuclear Energy, Herr JAYAKUMAR, Priester Herr JESURAJ, Priester Herr SIVASUBRAMANIAN, Anwalt sowie mindestens zwölf weitere Personen, die gegen den Bau eines Kernkraftwerks im südlich gelegenen Bundesstaat Tamil Nadu protestiert haben, könnten nun jederzeit wegen Aufruhrs festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt werden. Amnesty International geht davon aus, dass die indische Regierung die Anklagepunkte konstruiert hat, um die friedlichen Proteste zu verhindern.
![]() 19.12.2011Eilaktion Orissa: willkürliche Verhaftung wegen Kritik an POSCO-ProjektenAbhay Sahoo, ein Vertreter der Kommunistischen Partei Indiens, wurde festgenommen. Die Vorwürfe gegen ihn sind fingiert. Man will offenbar seine Kampagne gegen die Enteignung von Ländereien örtlicher Bauern verhindern. Update 05. April 2012: Abhay Sahoo wurde inzwischen gegen Zahlung einer Kaution freigelassen. Die konstruierten Anklagen gegen ihn bestehen fort: Details.
![]() 02.12.2011Nicht vergessen: Heute vor 27 Jahren starben in Bhopal Tausende von Menschen im ausströmenden Gas der Pestizid-Fabrik von Union Carbide.Und noch heute leiden Menschen unter den Folgen. Das Fabrikgelände ist immer noch nicht dekontaminiert, die Entschädigungs- und Schuldfrage noch nicht geregelt. Union Carbide gehört seit 2001 zu 100% zur Dow Chemical Company, die jede Verantwortung bestreitet. Dennoch ist Dow Chemical vom Organisationskomitee der Olympischen Spiele in London als Sponsor akzeptiert und mit der Anfertigung einer Plastikhülle für das Stadion beauftragt worden. Amnesty International hat dazu folgendes Statement abgegeben: |